Der stille Feind jeder Radiologiepraxis
Ihr MRT läuft seit Jahren zuverlässig. Doch irgendwann in der Nacht stoppt der Kompressor — lautlos, ohne Warnung. Am nächsten Morgen öffnet die Praxis, die ersten Patienten warten. Und dann: kein MRT.
Was jetzt folgt, ist nicht nur ein technisches Problem. Es ist ein finanzieller Schaden, der schnell in den sechs- bis siebenstelligen Bereich gehen kann.
Was passiert beim Kühlungsausfall?
Ein MRT-Gerät funktioniert nur bei extremen Temperaturen nahe dem absoluten Nullpunkt (−269 °C). Diese Kühlung übernehmen ein Heliumkompressor (Heliumpumpe) in Verbindung mit einem Kaltkopf. Der Kaltkopf erzeugt dabei das typische rhythmische Geräusch im Magnetraum.
Fällt der Kompressor aus, steigt die Temperatur des Heliums im Magneten allmählich an. Das ursprünglich flüssige Helium verdampft, der Druck im Magneten steigt und wird über ein Überdruckventil abgebaut. Das so entwichene Helium ist verloren — und Helium kostet derzeit ab 40 € pro Liter.
Typischerweise befinden sich in einem MRT zwischen 400 und 700 Liter Flüssig-Helium. Bei einem durchschnittlichen, unbemerkten Kompressorausfall — noch ohne Quench — verliert der Magnet 100 bis 150 Liter Helium. Bei 40 € pro Liter sind das bereits 4.000 – 6.000 € stiller Verlust, bevor überhaupt ein Techniker gerufen wird.
Nach einer gewissen Zeit — Stunden oder sogar Tage — verlieren die Magnetspulen ihre Supraleitfähigkeit. Durch den entstehenden Widerstand wird Wärme erzeugt, das flüssige Helium dehnt sich schlagartig aus: Aus einem Liter Flüssig-Helium werden 700 Liter gasförmiges Helium. In einer Kettenreaktion wandelt sich ein großer Teil des flüssigen Heliums schlagartig um — bei einem 3T-System das gesamte Helium. Der Druck steigt explosionsartig — es kommt zum Quench. Erkennbar an weißem Dampf, der aus dem Quenchrohr außen am Gebäude austritt.
Die echten Kosten eines Kühlungsausfalls
Direkte Reparaturkosten
| Schadensfall | Kosten (netto) |
|---|---|
| Helium-Neubefüllung nach Quench | 15.000 – 50.000 € |
| Servicetechniker + Wiederinbetriebnahme | 5.000 – 15.000 € |
| Reparatur beschädigter Komponenten | 10.000 – 30.000 € |
| Gesamt Reparatur | 30.000 – 95.000 € |
Ausfallkosten: Was jeder Tag ohne MRT kostet
Jeder Radiologe kennt seinen täglichen Umsatz. Je länger das Gerät ausfällt, desto mehr summiert sich der Schaden — aus Reparaturkosten, entgangenen Einnahmen, Patientenabsagen und Reputationsschäden.
30.000 € bis über 150.000 € — so viel kann ein einziger unerkannter Kühlungsausfall kosten, je nach Schwere des Schadens, Gerätealter und Reaktionszeit.
Warum Frühwarnung alles verändert
- Wird der Ausfall des Kompressors frühzeitig entdeckt, kann eingegriffen werden — und ein teurer Schaden in den allermeisten Fällen verhindert werden.
- Manchmal reicht es, die Hauptspannungsversorgung wieder einzuschalten. Manchmal muss die Klimafirma informiert werden oder ein Servicetechniker für das MRT. In jedem Fall ist Früherkennung der Schlüssel zum Handeln.
Und genau hier setzt Mag-Guard an.
Wie Mag-Guard schützt
Mag-Guard ist ein kompaktes Überwachungssystem, das direkt an den dafür von Siemens vorgesehenen Alarmkontakt angeschlossen wird. Es überwacht rund um die Uhr — auch nachts, auch am Wochenende, auch an Feiertagen.
Bei Ausfall sofort
- SMS-Alarm an alle hinterlegten Nummern
- E-Mail-Benachrichtigung
- Quench-Alarm separat erkennbar
Ohne Aufwand
- Keine eigene IT-Infrastruktur nötig
- Kein Eingriff in das MRT-System
- Einfache Installation, läuft autonom
Kompatibel mit folgenden Siemens-Geräten
Prävention statt Reparatur
Mag-Guard lohnt sich bereits ab dem ersten Kühlungsausfall. Denn selbst wenn das Gerät nicht quencht — das durch Überdruck aus dem Magneten entweichende Helium ist für immer verloren.
Jetzt informierenHäufige Fragen
Wie oft fallen MRT-Kompressoren aus?
Kompressoren haben eine begrenzte Lebensdauer und sind Verschleißteile. In älteren Anlagen können Ausfälle jederzeit auftreten — oft ohne Vorwarnung.
Kann man einen Quench verhindern?
Ja — wenn der Kompressorausfall früh genug erkannt wird. Ein rechtzeitig alarmierter Servicetechniker kann die Anlage meist noch sichern, bevor es zum Quench kommt.
Was ist der KWS beim MRT?
KWS steht für Kaltwassersatz — das Kühlsystem, das den Heliumkompressor mit Kühlwasser versorgt. Fällt der KWS aus, überhitzt der Kompressor und stoppt. Mag-Guard erkennt genau diesen Kompressorausfall und schlägt sofort Alarm — unabhängig davon, ob die Ursache der KWS, ein Defekt am Kompressor selbst oder ein anderes Problem ist.
Mit welchen MRT-Geräten ist Mag-Guard kompatibel?
Mag-Guard ist aktuell kompatibel mit ausgewählten Siemens-Geräten: Aera, Skyra, Skyra Fit, Skyra Fit Biomatrix, Altea, Lumina, Vida, Vida Fit, Sola, Sola Fit, Amira, Avanto Fit und Avanto Fit Biomatrix.